Heinrich-Steinhöwel-Schule, Weil der Stadt: Projekt Märchenstunde

Jede Woche wird den Kindern der zweiten Klasse ein Märchen aus ihrem ursprünglichen Lebensraum  (Land oder Region aus Deutschland) mündlich erzählt. Danach werden sie angeregt,  ein Bild aus der Geschichte frei zu malen Die Bilder vom letzten Märchen werden jede Woche kommentiert und gemeinsam sortiert, sodass sie in der richtigen Reihenfolge  die einzelnen Teile der Geschichte wiedergeben. Auf diese Weise entsteht für jedes Märchen ein textloses Bilderbuch, das als Anlass die Geschichte später mündlich oder schriftlich wieder zu erzählen fungieren kann.

Diese Bilderbücher werden auf dem  “Schulfest – Vielfalt der Kulturen/ gemeinsame Werte” je nach Ursprungs-Land oder Region der Kinder  auf einzelnen Tischen ausgestellt. Jeder Tisch oder Stand mit einem Bilderbuch wird von den Kindern dieses Landes betreut: immer wieder werden sie dem Publikum des Schulfestes ihr Märchenbuch präsentieren und ihr Märchen nacherzählen. Die  Eltern werden eingeladen, die Tische mitzugestalten.

Ältere Schüler (womöglich Hauptschüler als Reporter )werden beauftragt, diese Ausstellung zu  dokumentieren, fotografieren, Kinder (über die Arbeit mit Märchen in der Klasse )und Eltern zu interviewen und aufzunehmen, damit die Geschichten der Familien und deren Erinnerungen extra noch wertgeschätzt werden.

Am Ende des Projekts wird ein großes  kollektives Bild mit einigen der Schönsten Kindermärchenbilder gestaltet, und ein großes internationales Weilderstädter Märchenbuch  in digitaler Form hergestellt. Bei erfolgreichem Abschluss erwägen wir ein Folgeprojekt zu beantragen, um das digitale Buch auch drucken zu lassen. Wenn es gelungen ist, könnte dieses Buch veröffentlicht werden. Odile Néri-Kaiser und  Dr.Brigitte Furche (Märchenforscherin) halten begleitend zur Ausstellung einen Vortrag über die universalen Werte in Märchen halten (Aktualität einer uralten Tradition)-für interessierte Lehrer und Erzieherinnen, sowie andere Interessierte.

 

 

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