Herzlich Willkommen bei Ars Narrandi e.V. – Wenn Worte Wandern

Mit großen Erzählungen um die Welt IV

Erzählreihe im Linden-Museum Stuttgart

Eine Kooperation zwischen dem Linden-Museum Stuttgart und Ars-Narrandi e.V…wenn Worte wandern…

Unterstützt von der Landeshauptstadt Stuttgart

odyssee

Mittwoch, den 13. April 2016 - 19.30 Uhr

Die Odyssee

erzählt von Prof. Dr. Kristin Wardetzky

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Odysseus – der Umhergetriebene, der Wandlungs- und Listenreiche, der Dulder - nach 20 Jahren kehrt er nach Hause zurück. 10 Jahre Krieg liegen hinter ihm und 10 Jahre Irrfahrten. Bis ins Totenreich ist er hinabgestiegen. Seine Rückkehr heißt wiederum Aufbruch. Er nimmt das Ruder in die Hand und macht sich erneut auf in die Fremde … Wir wollen eintauchen in dieses Meisterwerk, in dem wir mit Grundfragen der menschlichen Existenz konfrontiert werden.

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Kristin Wardetzky, Jg. 1942, Studium der Germanistik, Anglistik und Pädagogischen Psychologie. Promotion und Habilitation an der Humboldt-Universität Berlin, bis 2007 Universität der Künste Berlin, Schwerpunkt in Lehr- und Forschungstätigkeit: Märchen- und Mythenforschung sowie Künstlerisches Erzählen.

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Eintritt: EUR 12,-/7,- (für Schüler und Studenten)

Reservierung: Tel. 0711-2022-444 / anmeldung@lindenmuseum.de

 

Mit großen Erzählungen um die Welt III

Erzählreihe im Linden-Museum Stuttgart

Eine Kooperation zwischen dem Linden-Museum Stuttgart und Ars-Narrandi e.V…wenn Worte wandern…

Unterstützt von der Landeshauptstadt Stuttgart

storytellingman

Donnerstag, 28. Januar 2016, 19.30 Uhr

Storytelling Man – Spurensuche mit Henning Mankell

Film von und Gespräch mit David Spaeth

Was uns wirklich zu Menschen macht, ist die Tatsache, dass wir einander Geschichten erzählen können.“ Diese Überzeugung Mankells bildet Anfang und Ende des Films, einer Liebeserklärung an das Geschichtenerzählen.

Bildgewaltig erzählt der 2005 entstandene Film von den Straßenkindern, die Mankell in seinem Ausnahmeroman „Der Chronist der Winde“ beschreibt, vom Umgang mit AIDS, das schleichend den Kontinent erobert, von den dramatischen Wahrsagungen eines Medizinmannes und anderen ergreifenden Geschichten aus dem rauen Alltag Mosambiks. Obwohl die Geschichten im fernen Afrika stattfinden, bewegen sie uns zutiefst. Die Hoffnungen und Ängste, von denen der Film erzählt, sind uns trotz ihrer Fremdheit existentiell nah – wie die Erzählungen Henning Mankells.

Im Anschluss an den Film wird David Spaeth auf die Fragen des Publikums eingehen.

Wo sind Geschichten zu finden? Wie entstehen Geschichten? Welche Unterschiede gibt es zwischen schriftlich erzählten Geschichten, gefilmten Geschichten und mündlich erzählten Geschichten?

Moderation: Odile Néri-Kaiser „Ars Narrandi.e.V…wenn Worte wandern“ -„Erzähler ohne Grenzen“

Eintritt: EUR 10,-/7,- (für Schüler und Studenten)

Reservierung: Tel. 0711-2022-444 / anmeldung@lindenmuseum.de

Mit großen Erzählungen um die Welt II

Erzählreihe im Linden-Museum Stuttgart

Eine Kooperation zwischen dem Linden-Museum Stuttgart und Ars-Narrandi e.V…wenn Worte wandern…

Unterstützt von der Landeshauptstadt Stuttgart

Vier Veranstaltungen zum Thema „Wanderer“

Mittwoch, 2. Dezember 2015, 19.30 Uhr

Majselach! Geschichten und Lieder, die Geschichten erzählen!

Aron Satiel

Von einem, der mit seiner Gitarre und seinen Liedern von Land zu Land, von Sprache zu Sprache wanderte !

Aron Saltiel ist Gast auf internationalen Festivals und Mitgestalter von Radioprogrammen zu jüdischer und islamischer Musik.

Der Musikologe und Musiker stammt aus einer Familie, die im ausgehenden Mittelalter aus Spanien vertrieben wurde und in der Türkei Aufnahme fand. Aufgewachsen in der mehrsprachlichen sefardischen Gemeinde von Istanbul, sammelte er als Student der Linguistik die alten Lieder, Romanzen und Geschichten der jüdischen Gemeinden am Balkan. Aron trägt sefardische Romanzen, Wiegenlieder, Tratsch-Lieder in Judenspanisch sowie Geschichten und Melodien aus der aschkenasischen Tradition vor und bringt dabei dem Zuhörer wenig bekannte Aspekte der jüdischen Kultur nahe…

Eintritt: EUR 12,- / Schüler und Studenten: EUR 7,-

Reservierung: Tel. 0711-2022-444 / anmeldung@lindenmuseum.de

Mit großen Erzählungen um die Welt I

Erzählreihe im Linden-Museum Stuttgart

Eine Kooperation zwischen dem Linden-Museum Stuttgart und Ars-Narrandi e.V…wenn Worte wandern…

Unterstützt von der Landeshauptstadt Stuttgart

Vier Veranstaltungen zum Thema „Wanderer“

Zu allen Zeiten gab es Menschen, die unterwegs waren: Die meisten waren Migranten, die vor Hunger und Krieg fliehen mussten und eine neue Heimat suchten.

Sie hatten alles hinter sich gelassen, brachten aber ihre Geschichten mit und bereicherten sie mit neuen. Die Geschichten zogen unsichtbare Fäden zwischen dem, was zurücklag und dem, was noch in den Träumen war; sie fingen aber unterwegs das Rauschen des Flusses und das Getöse des Windes auf und gingen weiter und weiter und weiter ...

So begleiteten Geschichten seit Urzeiten die Menschheit und erzählten von Menschenwanderungen – vom Gilgamesch-Epos über die Odyssee bis zur Bibel –, zeugten und zeugen heute noch von der Fähigkeit der Menschen, immer wieder unterwegs zu sein, die alten Wunden zu überwinden, sich zu verändern, sich Neuem zu öffnen …

So macht sich auch der Märchenheld überall auf der Welt immer wieder auf den Weg, verlässt das Vertraute, wird großen Gefahren ausgesetzt und findet meistens am Ende eine neue Heimat.

Die alten Geschichten sind Heimat, sprechen von Mut und von Hoffnung, sie sagen uns: „Ihr seid nicht allein“.

Ufergedanken

von Jörg Zink

Wir sind Wanderer,

Wanderer über die Erde,

Wanderer durch die Zeit,

Wanderer, die in sich fortgehen, von einer Gestalt in die nächste.

Wir sind mehr als wir von uns wissen,

Wir sind nicht, was wir heute sind,

Wir sind, wie das Dasein, das uns heute trägt, ein Weg.

Kandara Diebaté (Foto: S. Ertürk, green bee design) und Thierno Diallo Mittwoch, 28. Oktober 2015, 19.30 Uhr

Vois, le jour se lève: Contes et Histoires du Sénégal

Zwei Griots zwischen Exil und Tradition

Thierno Diallo erzählt, Kandara Diebaté singt und spielt Kora

Thierno Diallo, Kandara Diabate

Durch die Kraft seiner Sprachbilder und die Lebendigkeit seiner Rhythmen spricht das afrikanische Märchen alle an. Es vermittelt die uralten Themen und Lebensweisheiten der Menschheit und beleuchtet gleichzeitig unser heutiges Leben. Thierno Diallo, ein junger Erzähler aus Lyon, stammt ursprünglich aus dem Senegal. Er gibt den alten Geschichten, die er von seinem Vater gehört hat, seine tiefe Stimme, lässt sie in uns ein Echo finden und verknüpft sie mit den Exil-Geschichten seiner wandernden Brüder. Kandara Diebaté, 1973 ebenfalls im Senegal geboren, lebt seit 2001 in Deutschland. Er entstammt einer der berühmtesten Griot-Familien Westafrikas. Er begleitet seine Gesänge auf der Kora, der traditionellen Stegharfe der Griots.

"Schau, der Tag kommt! Wo du auch bist, erinnere dich an die Lieder deines Volkes, die sind deine wahre Heimat, die dich trägt, wohin auch immer dein Weg dich führt!" Die Veranstaltung ist mehrsprachig: Französisch, Senegalesisch, Deutsch.

Alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, mitzusingen und mitzuspielen.

In Kooperation mit dem Institut Français im Rahmen der Französischen Wochen

Eintritt: EUR 12,-/7,- (für Schüler und Studenten) / freier Eintritt für Flüchtlinge und AsylbewerberInnen

Reservierung: Tel. 0711-2022-444 / anmeldung@lindenmuseum.de

05.07.2015 ma cousine trois-pommes

Die drei Erzählkünstlerinnen Odile Néri-Kaiser, Maria Winter-Wolters und Kathinka Marcks erzählen die Geschichte „Ma Cousine Trois Pommes“ von Lily Jean-Javal für Kinder ab 5 und Eltern in 4 Sprachen. Eine Veranstaltung von Ars Narrandi e.V. am Sonntag, 5. Juli 2015 um 15.30 Uhr im Welthaus Stuttgart, Globales Klassenzimmer, Charlottenplatz. Trois Pommes ist wirklich klein, vielleicht sogar kleiner als drei Äpfel. Und weil sie so klein ist, gerät sie immer wieder in komische, unvorstellbare Situationen... Eine viersprachige Erzählabenteuerreise absolut spannend und verständlich! In Holland lernt sie einen echten Seemann kennen. Höhenangst hat sie natürlich keine, sofort ist sie auf dem Mast und überblickt das weite Meer. Sie tanzt im Puppentheater und wird selbst für eine Puppe gehalten, aber eine besonders lebendige... sie geht mal wieder verloren, wie schon so oft, schläft einfach in einem Korb ein und erlebt noch allerhand andere verrückte Dinge. Die drei professionellen Erzählerinnen, flink im Wechsel, mischen Französisch, Holländisch und Englisch unter, machen nicht nur Fremdsprachen verständlich, sondern bringen es wirklich zustande Trois Pommes und die vielen Welten vor Ort zu zaubern. Die heutigen Kinder brauchen Vielfalt und einen frühen Kontakt mit anderen Sprachen und anderen Kulturen, um zu erkennen, dass ein Migrationshintergrund nicht etwas Fremdes und Schlechtes sein muss, sondern etwas Besonderes ist. Die andere Kultur, in der das Kind parallel aufwächst, kann sehr bereichernd sein, wenn sie als das gesehen wird. Mit der zufälligen Reise von Trois Pommes wird auf einer kindgerechten Ebene auch das Flüchtlingsthema angesprochen und wie immer wieder auf ihrer ungewollten Reise unerwartete Dinge geschehen, die sie irgendwie meistern muss. Es wird Momente geben, wo die Zuhörer aktiv mit den fremden Sprachen in Berührung kommen. Und es wird Momente voller Spannung, voller Stille und voller Wortwechsel geben... bws-eindruckplakattroispommes-1

18.04.2015, Erzählt uns von den Bäumen

„Erzählt uns von den Bäumen!“ - Eine Veranstaltung über Bäume für die Bäume Wenn Bäume das Wort haben… Durch die Abholzung der Wälder zerstören wir Menschen den Planeten. Dies trägt zum Klimawandel, zum Verlust der Biodiversität, zur Zerstörung der Ökosysteme bei – mit dramatischen Folgen für alle Lebensformen. Wissenschaftliche Erkenntnisse lassen uns begreifen, warum es notwendig ist, die Wälder zu erhalten. Die Auswirkungen sind nicht nur in der physischen, sondern auch in der Vorstellungswelt der Menschen zu spüren, denn Bäume sind seit jeher stille Begleiter der Menschen. In allen Kulturen, in allen Mythologien, in den Erzählungen und Märchen der Welt sind Bäume als wichtige Symbole präsent. Die Veranstaltung spannt einen Bogen von wissenschaftlichen Erläuterungen aus der Ethnobotanik über Baum-Märchen der Welt bis hin zum konkretem Engagement für die Bäume. An der Harfe: Fred Hageneder. Ars Narrandi.e.V …wenn Worte wandern…“ setzt sich für die Neubelebung der mündlichen Erzählkunst und Erzählkultur, sowie für deren Wertschätzung und Verwurzelung in der Gesellschaft ein. Zugleich werden Brücken zwischen Geschichten aus der Tradition der Welt und Geschichten von heute geschlagen. Der Verein veranstaltet kunstvolle Feste und Begegnungen um und mit mündlich erzählten Geschichten, führt Projekte in Schulen und Kindergärten, sowie auch mit besonderen Zielgruppen (Menschen mit Migrationshintergrund, Hospizarbeit ) durch. Informationen und Reservierung unter: http://www.lindenmuseum.de/ Mit freundlicher Unterstützung von: rtemagicc_logo_stuttgart_mit_pferd_02

02.12.2014, Gilgamesch-Epos

Das Gilgamesch-Epos ist die älteste schriftlich überlieferte Geschichte vom Leben des Königs von Uruk, Fundort der ersten Schrift und Zentrum der Entstehung der sumerischen Kultur. Sie erzählt von den universalen Themen der Menschheit, von Liebe und Freundschaft, Kampf und Verlust und von der Suche nach der Unsterblichkeit. Erzählt von Martin Ellrodt und Dirk Nowakowski, beide Pioniere und brillante Vertreter der Erzählkunst in Deutschland. Diese Veranstaltung ist für Schulklassen ab der 9. Klasse sehr geeignet! Informationen und Reservierung unter: http://www.lindenmuseum.de/ Mit freundlicher Unterstützung von: rtemagicc_logo_stuttgart_mit_pferd_02

30.10.2014, Limes X & Nasreddin Geschichten

Limes X und die Geschichten des Orients - im Rahmen des IG Jazz Festivals 2014 am 30.10.2014, 19.30 Uhr im Linden-Museum. Seit dem 15.Jahrhundert ist Nasreddin Hoca im gesamten türkisch-islamisch geprägten Raum als Protagonist vieler humorvoller Geschichten bekannt und überliefert. In alter Tradition von Mund zu Ohr - lachend, rätselhaft schmunzelnd, dann wieder nachdenklich – läßt er die bekannten Fragen wieder einmal unbeantwortet. Ist Nasreddin, ist der Hoca, naiv, verrückt oder weise? Zwei dem Stuttgarter Publikum schon bekannte Erzähler interpretieren Nasreddin als Duo: der türkisch-österreichische Erzähler Mehmet M. Dalkilic, und der deutsch-gambische Erzähler und Koraspieler Tormenta Jobarteh. Eigenwillige musikalische Antworten auf diese Frage gibt das Trio Limes X in der ungewöhnlichen Besetzung mit Piano, Percussion und Saxofon/Bassklarinette. Jazz Improvisationen von hoher Qualität, mit pulsierender Rhythmik und spannungsgeladenem Spiel stehen meditativen Klängen gegenüber. Mehr und mehr stößt die Musik von Limes X auch auf das Interesse der Musikwelt außerhalb der Jazzszene. So war der Pianist Patrick Bebelaar zu den Leipziger Bachtagen eingeladen, und arbeitet gelegentlich mit der Bachakademie in Form von Konzerten oder Auftragskompositionen zusammen. Informationen und Reservierung unter: http://www.lindenmuseum.de/ Mit freundlicher Unterstützung von: rtemagicc_logo_stuttgart_mit_pferd_02

16.10.2014, „La voix de la conteuse“ Film über Haiti und der Erzählerin Mimi Barthélémy

Am 16.10.2014 im Rahmen der französischen Woche Roland Moreaus Dokumentarfilm „Haiti, la voix de la conteuse“ (Haiti, die Stimme der Erzählerin) ist vielschichtig: Einerseits eine Dokumentation über die Insel, ihre Geschichte und Kultur, ist er gleichzeitig eine Hommage an die Erzählerin Mimi Barthélémy (1939 – 2013), die drei Jahre nach dem dramatischen Erdbeben von Port-au-Prince verstarb. Entstanden ist das Zeugnis einer Künstlerin, Theaterfrau und Schriftstellerin im französischen Exil: Mit Leidenschaft belebte Barthélémy die mündliche Erzähltradition ihres Landes neu und entdeckte dabei ihre eigene tiefe Verwurzelung in der kreolischen Kultur, und zugleich ihre Kraft und Identität. Thema ihres letzten Schauspiels „Le Code Noir“ war die Sklaverei, die das Schicksal dieser Insel so nachhaltig prägte, dass der haitianische Schriftsteller Yannick Lahens sagt: „Die geologische Spalte, die Port-au-Prince verwüstete, sollte uns nicht die anderen Spaltungen vergessen lassen: soziale, politische, wirtschaftliche.“ Im Anschluss an den französischsprachigen Film folgt ein Gespräch in deutscher Sprache mit der Erzählerin Odile Néri-Kaiser, die 2011 mit der Organisation Start-International auf Haiti tätig war. Für die musikalische Umrahmung mit „musique créole“ sorgt der französische Gitarrist Georges-Claude Gaven. Der Abend wird vom Verein Ars Narrandi e.V. in Kooperation mit dem Institut Francais und dem Linden-Museum Stuttgart veranstaltet. Informationen und Reservierung unter: http://www.lindenmuseum.de/ Bild franzoesische Woche Mit freundlicher Unterstützung von: rtemagicc_logo_stuttgart_mit_pferd_02

22.10.13, 19:30 Uhr, Lindenmuseum Stuttgart: Bazar de Nuit

Ein Abend mit Catherine Zarcate und einer musikalischen Einführung von Uwe Kühner und Carsten Netz.

  beitragsbild-baza-de-nuit Catherine Zarcate erzählt seit 32 Jahren für Erwachsene und Kinder. Sie zählt zu den Pionierinnen der Neubelebung des mündlichen Erzählens. Ihr Repertoire reicht vom Orient entlang der Seidenstraße nach Asien und ist durch vielfältige Einflüsse von ihren Reisen rund um den Globus geprägt. Es umfasst traditionelle Erzählungen, Mythen, ein Epos und mehrere zeitgenössische Geschichten. Sie liebt sowohl die großen Erzählungen als auch intime Berichte. Am liebsten sind ihr Geschichten, die Tiefgang mit Humor vereinen. Catherine Zarcate ist Improvisationskünstlerin und Spezialistin für die lange Form, ihre Erzählweise erinnert an indischen Gesang, manchmal auch an Jazz. In „Bazar de Nuit“ erzählt sie improvisierte Geschichten aus ihrem Repertoire: Ein Bazar ist schön, schillernd, warm – es herrscht Überfluss. An diesem Ort ist alles möglich: Man schlendert umher, trinkt einen Tee, staunt über einen Teppich, befühlt Seidenstoffe, man geht, ohne etwas zu kaufen. Welch schöner Traum! Die Erzählerin entführt Sie mit farbenfrohen Geschichten auf eine Reise zu geheimnisvollen Abenteuern, die zum Menschsein an sich und ins tiefste Innere führen. Träumen Sie mit offenen Augen! Die Veranstaltung findet in französischer Sprache statt, kurze Erläuterungen zu den Geschichten werden auf Deutsch gegeben. Mit freundlicher Unterstützung von: rtemagicc_logo_stuttgart_mit_pferd_02

30.10.12, 19:30 Uhr, Lindenmuseum Stuttgart: Four Seasons of Korea

  korea   Das Gee Hye Lee Quartett trifft Soogi Kang Die in Stuttgart lebende koreanische Pianistin Gee Hye Lee ist die diesjährige Jazz-Preisträgerin des Landes Baden-Württemberg. Sie trifft mit ihrem Quartett auf die in Berlin lebende koreanische Schauspielerin, Sängerin und Erzählerin Soogi Kang. Diese außergewöhnliche Doppelveranstaltung ermöglicht faszinierende Einblicke und Eindrücke in die kulturelle Vielfalt der Tradition und Gegenwart. Soogi Kang ist bekannt für ihre tiefe und weite Kenntnis alt-koreanischer Geschichten, von Volks- und Kunstliedern sowie Schamanengesängen. Sie wird im ersten Teil Ausschnitte aus dem koreanischen Pansori-Gesang „Chun Hyang Ga“ singen und erzählen - der beliebtesten traditionellen Liebesgeschichte in Korea. Im zweiten Teil folgen Geschichten aus ihrer Sammlung koreanischer Märchen und Mythen. Als besonderen Gast bringt sie die koreanische Percussionistin Bo-Sung Kim aus Berlin mit. Sie ist eine große Kennerin der einzigartigen rhythmischen Kultur Koreas und Meisterin auf der koreanischen Sanduhrtrommel Chang-Go. Gee Hye Lee hat gerade mit ihrem Trio die CD „Lights“ veröffentlicht. Für diesen Abend hat sie ein ganz erstaunliches Quartett eingeladen. Jens Loh am Kontrabass und Torsten Krill am Schlagzeug sind allein schon ein Ereignis. Als besonderer Gast kommt der Gitarrist Frank Kuruc dazu. Die Musiker haben zu diesem Anlass ein spannendes Programm aus Originalkompositionen zusammengestellt, in dem ihre unterschiedlichen Kulturen widergespiegelt werden. Gee Hye Lee: Piano Jens Loh: Kontrabass Torsten Krill: Schlagzeug Frank Kuruc: Gitarre und Soogi Kang: Sängerin und Erzählerin Bo-Sung Kim: Percussion (Buk + Chang-Go) Die Veranstaltung findet in der Reihe "Mit großen Erzählungen um die Welt" statt. Eine Kooperationsveranstaltung von Ars Narrandi – Wenn Worte Wandern e.V., IG Jazz Stuttgart und Linden-Museum Stuttgart Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Landeshauptstadt Stuttgart und der Stiftung der Landesbank Baden-Württemberg Tickets: EUR 15,-/12,- Reservierung: Tel. 0711.2022-444 anmeldung@lindenmuseum.de zur Sonderausstellung "Entdeckung Korea!"     Gee Hye Lee. Soogi Kang Foto: Klaus J. A. Mellenhin            

22.04.2012, Stuttgart Lindenmuseum: Singende Berge, sprechende Pferde

singende-pferde Eine musikalisch-erzählerische Reise in die Grassteppe der Mongolei. Wie sehr die umherziehenden Nomaden, ihre Schafherden und Weiden, das Land und die Wolken mit Musik und Gesang verbunden sind, zeigen der Oberton-Sänger Hosoo & das Ensemble Transmongolia auf musikalische Weise. Die Geschichtenspielerin Uschi Erlewein erzählt dazu alte mongolische Legenden und gibt Einblicke in dieses besondere Kulturerbe. Das Singen gehört für die Mongolen zum täglichen Leben. Mit Gesang locken sie ihre Tiere an, mit Lobgesängen verehren sie Flüsse, Helden oder ihr Lieblingspferd. Naturgeister sollen durch das Vortragen von gesungenen und gesprochenen Epen günstig gestimmt werden, böse Geister will man vertreiben und die Harmonie im Universum wieder herstellen. Mongolische Epen erzählen vom Kampf zwischen Gut und Böse und sind literarisch hochrangige Dichtungen. Aus der innigen Naturverbundenheit entwickelte sich in der Mongolei der Oberton-Gesang Höömii. Vor allem Kamele und Pferde, Flüsse und Berge, die Winde der Steppen und Wüsten werden vom Höömii-Sänger Hosoo besungen und musikalisch nachgeahmt. So entsteht ein wirkliches Singen mit und in der Natur. Uschi Erlewein ist mit ihrem Programm „Die weite Welt in Worten“ regelmäßig zu Gast in den Ausstellungen des Linden-Museums. Märchen und Geschichten findet sie nicht nur in Büchern, sie recherchiert auch vor Ort in verschiedenen Ländern wie der Mongolei. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit „Ars Narrandi e.V Wenn Worte wandern“ statt und wird von der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg und dem Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert. Singende Berge-sprechende-Pferede.pdf  

11.02.2012, Lindenmuseum Stuttgart: Jean David: « MON ÉTOILE, LE CROISSANT ET LA CROIX

JUDEN, CHRISTEN, MUSLIME - GESANG, MÄRCHEN, LEGENDEN…   alle-religionen   Jean David erzählt auf Französisch, singt auf Hebräisch oder auf Arabisch und begleitet sich selber an der Laute. Im Jahre 2008 hat er mit dem „Hohen Lied“ das Stuttgarter Publikum so begeistert, dass er sogar Zuhörer ohne Französisch Kenntnisse von seiner Kunst und seiner Qualität überzeugen konnte. Diesmal erzählt er von Schlüsselfiguren, die dem gemeinsamen Erbe der drei monotheistischen Religionen angehören, wie zum Beispiel SHLOMO aus der jüdischen Tradition, der in der muslimischen Tradition zu SOULEYMAN und in der Bibel zu König SALOMON wurde. Sein Name bedeutet „der sich den Frieden zu eigen macht“. Seit mehr als vierzig Jahren stellt JEAN DAVID sein Talent als Künstler durch Wort, Gesang, Laute in den Dienst der drei Traditionen, die er verkörpert. Die Märchen hat er seinen marokkanische Wurzeln, den Chant sacré seiner jüdischen Abstammung und das Volkslied seiner jetzigen französischen Heimat entnommen. Er hat verstanden, dass jenseits aller Genres, jenseits des Talents, der Künstler auch seine innere Qualität als Mensch offenbart - darin liegt das Geheimnis seiner besonderen Beziehung zu den Zuhörern. Jean David ist nicht nur auf vielen französischen Bühnen in Paris wie in der Provinz aufgetreten, sondern gastierte auch auf den größten Bühnen der Welt - unter anderem beim Festival der sakralen Musik in Fes. Er spielte für die Radiosender France Musique, France Culture, Radio France International sowie für das Fernsehen. Im Rahmen der Reihe „Mit großen Erzählungen um die Welt“ im Lindenmuseum. Veranstalter: Lindenmuseum, Ars Narrandi e.V u.a. www.jeandavid-conteetmusiquedumonde.com

10.12.11, 19:30 Uhr, Lindenmuseum Stuttgart: „Kaydara“ (Ida Ouhé Schmidt)

„Erzählung, erzählt und wieder er-zählt, gestern, heute, morgen ... Werdet Ihr die Wahrheit, die in mir steckt, erkennen?“ Im Rahmen der Reihe „Mit großen Erzählungen um die Welt“ im Lindenmuseum erzählt Ida Ouhé Schmidt „Kaydara“. Ida Ouhé Schmidt kommt aus der Elfenbeinküste, sie ist gleichzeitig Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin: sie kombiniert diese Genres auf eine Weise, die für die afrikanische Erzählkunst typisch ist. Begleitet wird sie vom Musiker Bakary Koné. Drei Freunde sind unterwegs auf der Suche nach der geheimnisvollen Welt von Kaydara. Sie müssen auf ihrem Weg viele schwierige Situationen und große Abenteuer bestehen, die ihnen später die Wahrheit über die Wirklichkeit und über sich selbst enthüllen werden. „Kaydara“ ist eine Geschichte über den Sinn des Lebens und der Prüfungen, denen jeder Mensch ausgesetzt wird. „Kaydara“ zählt zu den großen Erzählungen, die auf vielen Plätzen auf dem afrikanischen Kontinent zu finden sind. Diese Urerzählung wurde im 20. Jahrhundert erzählt und übertragen aus der Sprache der Fulani, dem Peul ins Französische von dem berühmten afrikanischen Sammler und Schriftsteller, Verfechter der afrikanischen Kultur Amadou Hampâté Bâ. Der Erzählabend wird von der Märchenforscherin Dr. B. Furche kurz eingeführt, die diese Erzählung aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt hat.

8.10.2011, 19:30 Uhr, Lindenmuseum Stuttgart: Erzählabend “Scheherazade”

Die Erzählerin Hannelore Marzi und Alev-Dilber-Kowalzik (Musik und Gesang) präsentieren Erzählungen aus 1001 Nacht. Scheherazade, die „Mutter“ aller Erzählerinnen, rettet ihr Leben, indem sie dem von Frauenhass erfüllten König Schehrijâr „tausend und eine Nacht“ lang Geschichten erzählt - und sie rettet nicht nur ihr Leben, sondern auch das Leben aller anderen Frauen. Die Erzählungen aus 1001 Nacht, die ursp...rünglich mündlich überliefert wurden, versammeln Märchen aus türkischer, indischer, arabischer und persischer Erzähltradition. Die Orientalistin Hannelore Marzi ist Erzählerin, Übersetzerin und hat mehrere Märchensammlungen veröffentlicht. Alev Dilber-Kowalzik spielt Rebab, Dombra, Rahmentrommel, Ud und Ney. Sie ist in der Sufi-Tradition ausgebildet, lehrt meditativen Gesang, hat mehrere eigene CDs veröffentlicht und ist bei Solo-Konzertauftritten und mit dem Ensemble SHEN zu erleben. Die Veranstaltung ist Auftakt der Reihe „Mit großen Erzählungen um die Welt“ in Kooperation mit Ars Narrandi e.V. - "Wenn Worte Wandern“ und dem Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart e.V.

Mit großen Erzählungen um die Welt IV

Erzählreihe im Linden-Museum Stuttgart

Eine Kooperation zwischen dem Linden-Museum Stuttgart und Ars-Narrandi e.V…wenn Worte wandern…

Unterstützt von der Landeshauptstadt Stuttgart

odyssee

Mittwoch, den 13. April 2016 - 19.30 Uhr

Die Odyssee

erzählt von Prof. Dr. Kristin Wardetzky

-

Odysseus – der Umhergetriebene, der Wandlungs- und Listenreiche, der Dulder - nach 20 Jahren kehrt er nach Hause zurück. 10 Jahre Krieg liegen hinter ihm und 10 Jahre Irrfahrten. Bis ins Totenreich ist er hinabgestiegen. Seine Rückkehr heißt wiederum Aufbruch. Er nimmt das Ruder in die Hand und macht sich erneut auf in die Fremde … Wir wollen eintauchen in dieses Meisterwerk, in dem wir mit Grundfragen der menschlichen Existenz konfrontiert werden.

-

Kristin Wardetzky, Jg. 1942, Studium der Germanistik, Anglistik und Pädagogischen Psychologie. Promotion und Habilitation an der Humboldt-Universität Berlin, bis 2007 Universität der Künste Berlin, Schwerpunkt in Lehr- und Forschungstätigkeit: Märchen- und Mythenforschung sowie Künstlerisches Erzählen.

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Eintritt: EUR 12,-/7,- (für Schüler und Studenten)

Reservierung: Tel. 0711-2022-444 / anmeldung@lindenmuseum.de

 

Mit großen Erzählungen um die Welt III

Erzählreihe im Linden-Museum Stuttgart

Eine Kooperation zwischen dem Linden-Museum Stuttgart und Ars-Narrandi e.V…wenn Worte wandern…

Unterstützt von der Landeshauptstadt Stuttgart

storytellingman

Donnerstag, 28. Januar 2016, 19.30 Uhr

Storytelling Man – Spurensuche mit Henning Mankell

Film von und Gespräch mit David Spaeth

Was uns wirklich zu Menschen macht, ist die Tatsache, dass wir einander Geschichten erzählen können.“ Diese Überzeugung Mankells bildet Anfang und Ende des Films, einer Liebeserklärung an das Geschichtenerzählen.

Bildgewaltig erzählt der 2005 entstandene Film von den Straßenkindern, die Mankell in seinem Ausnahmeroman „Der Chronist der Winde“ beschreibt, vom Umgang mit AIDS, das schleichend den Kontinent erobert, von den dramatischen Wahrsagungen eines Medizinmannes und anderen ergreifenden Geschichten aus dem rauen Alltag Mosambiks. Obwohl die Geschichten im fernen Afrika stattfinden, bewegen sie uns zutiefst. Die Hoffnungen und Ängste, von denen der Film erzählt, sind uns trotz ihrer Fremdheit existentiell nah – wie die Erzählungen Henning Mankells.

Im Anschluss an den Film wird David Spaeth auf die Fragen des Publikums eingehen.

Wo sind Geschichten zu finden? Wie entstehen Geschichten? Welche Unterschiede gibt es zwischen schriftlich erzählten Geschichten, gefilmten Geschichten und mündlich erzählten Geschichten?

Moderation: Odile Néri-Kaiser „Ars Narrandi.e.V…wenn Worte wandern“ -„Erzähler ohne Grenzen“

Eintritt: EUR 10,-/7,- (für Schüler und Studenten)

Reservierung: Tel. 0711-2022-444 / anmeldung@lindenmuseum.de

Mit großen Erzählungen um die Welt II

Erzählreihe im Linden-Museum Stuttgart

Eine Kooperation zwischen dem Linden-Museum Stuttgart und Ars-Narrandi e.V…wenn Worte wandern…

Unterstützt von der Landeshauptstadt Stuttgart

Vier Veranstaltungen zum Thema „Wanderer“

Mittwoch, 2. Dezember 2015, 19.30 Uhr

Majselach! Geschichten und Lieder, die Geschichten erzählen!

Aron Satiel

Von einem, der mit seiner Gitarre und seinen Liedern von Land zu Land, von Sprache zu Sprache wanderte !

Aron Saltiel ist Gast auf internationalen Festivals und Mitgestalter von Radioprogrammen zu jüdischer und islamischer Musik.

Der Musikologe und Musiker stammt aus einer Familie, die im ausgehenden Mittelalter aus Spanien vertrieben wurde und in der Türkei Aufnahme fand. Aufgewachsen in der mehrsprachlichen sefardischen Gemeinde von Istanbul, sammelte er als Student der Linguistik die alten Lieder, Romanzen und Geschichten der jüdischen Gemeinden am Balkan. Aron trägt sefardische Romanzen, Wiegenlieder, Tratsch-Lieder in Judenspanisch sowie Geschichten und Melodien aus der aschkenasischen Tradition vor und bringt dabei dem Zuhörer wenig bekannte Aspekte der jüdischen Kultur nahe…

Eintritt: EUR 12,- / Schüler und Studenten: EUR 7,-

Reservierung: Tel. 0711-2022-444 / anmeldung@lindenmuseum.de

Mit großen Erzählungen um die Welt I

Erzählreihe im Linden-Museum Stuttgart

Eine Kooperation zwischen dem Linden-Museum Stuttgart und Ars-Narrandi e.V…wenn Worte wandern…

Unterstützt von der Landeshauptstadt Stuttgart

Vier Veranstaltungen zum Thema „Wanderer“

Zu allen Zeiten gab es Menschen, die unterwegs waren: Die meisten waren Migranten, die vor Hunger und Krieg fliehen mussten und eine neue Heimat suchten.

Sie hatten alles hinter sich gelassen, brachten aber ihre Geschichten mit und bereicherten sie mit neuen. Die Geschichten zogen unsichtbare Fäden zwischen dem, was zurücklag und dem, was noch in den Träumen war; sie fingen aber unterwegs das Rauschen des Flusses und das Getöse des Windes auf und gingen weiter und weiter und weiter ...

So begleiteten Geschichten seit Urzeiten die Menschheit und erzählten von Menschenwanderungen – vom Gilgamesch-Epos über die Odyssee bis zur Bibel –, zeugten und zeugen heute noch von der Fähigkeit der Menschen, immer wieder unterwegs zu sein, die alten Wunden zu überwinden, sich zu verändern, sich Neuem zu öffnen …

So macht sich auch der Märchenheld überall auf der Welt immer wieder auf den Weg, verlässt das Vertraute, wird großen Gefahren ausgesetzt und findet meistens am Ende eine neue Heimat.

Die alten Geschichten sind Heimat, sprechen von Mut und von Hoffnung, sie sagen uns: „Ihr seid nicht allein“.

Ufergedanken

von Jörg Zink

Wir sind Wanderer,

Wanderer über die Erde,

Wanderer durch die Zeit,

Wanderer, die in sich fortgehen, von einer Gestalt in die nächste.

Wir sind mehr als wir von uns wissen,

Wir sind nicht, was wir heute sind,

Wir sind, wie das Dasein, das uns heute trägt, ein Weg.

Kandara Diebaté (Foto: S. Ertürk, green bee design) und Thierno Diallo Mittwoch, 28. Oktober 2015, 19.30 Uhr

Vois, le jour se lève: Contes et Histoires du Sénégal

Zwei Griots zwischen Exil und Tradition

Thierno Diallo erzählt, Kandara Diebaté singt und spielt Kora

Thierno Diallo, Kandara Diabate

Durch die Kraft seiner Sprachbilder und die Lebendigkeit seiner Rhythmen spricht das afrikanische Märchen alle an. Es vermittelt die uralten Themen und Lebensweisheiten der Menschheit und beleuchtet gleichzeitig unser heutiges Leben. Thierno Diallo, ein junger Erzähler aus Lyon, stammt ursprünglich aus dem Senegal. Er gibt den alten Geschichten, die er von seinem Vater gehört hat, seine tiefe Stimme, lässt sie in uns ein Echo finden und verknüpft sie mit den Exil-Geschichten seiner wandernden Brüder. Kandara Diebaté, 1973 ebenfalls im Senegal geboren, lebt seit 2001 in Deutschland. Er entstammt einer der berühmtesten Griot-Familien Westafrikas. Er begleitet seine Gesänge auf der Kora, der traditionellen Stegharfe der Griots.

"Schau, der Tag kommt! Wo du auch bist, erinnere dich an die Lieder deines Volkes, die sind deine wahre Heimat, die dich trägt, wohin auch immer dein Weg dich führt!" Die Veranstaltung ist mehrsprachig: Französisch, Senegalesisch, Deutsch.

Alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, mitzusingen und mitzuspielen.

In Kooperation mit dem Institut Français im Rahmen der Französischen Wochen

Eintritt: EUR 12,-/7,- (für Schüler und Studenten) / freier Eintritt für Flüchtlinge und AsylbewerberInnen

Reservierung: Tel. 0711-2022-444 / anmeldung@lindenmuseum.de

13.09.2014, “Erzählt uns den Planeten”: Ein Fest für Familien mit Geschichten, Märchen, Kunst in der Natur und Licht-Performance

"Erzählt uns den Planeten“ Märchen, Geschichten und Kunst zum Thema Natur für Kinder und ihre Familien Große und kleine Menschen aus aller Welt brauchen mehr denn je Geschichten, die von der Natur erzählen und von ihren Wundern: von Himmel und Erde, von Wasser und Bäumen, von Vögeln und anderen Tieren, vom Mond und den Sternen. Auch der Planet braucht mehr denn je poetische Bilder, die uns daran erinnern, wie schön er ist. Ein stilles, besonderes Fest an einem besonderen Ort. Am 13. September 2014 im Höhenpark Killesberg in Stuttgart. Programm: 16.00 Uhr: Treffpunkt am Jahrmarkt-Karussell 16:30 Uhr: Ansprache der Botschafter der Organisation „ Plant for the Planet“ Ab 17:00 Uhr: Erzählwanderung im Tal der Rosen mit Märchen und Geschichten, Musik 20:00 Uhr: Licht-Performance mit Butterlichtern Eintritt frei (Bei leichtem Regen findet die Veranstaltung trotzdem statt!) Spenden erwünscht an Ars Narrandi e.V. ...wenn Worte wandern...    Spendenkonto: IBAN DE16 6009 0100 0098 0150 01, BIC VOBADESS, Volksbank Stuttgart, Mit freundlicher Unterstützung von: rtemagicc_logo_stuttgart_mit_pferd_02 1372754570312-png Martin-Schmälzle-Stiftung Bild Silent Light

20.07.2013, Höhenpark am Killesberg: Ein Fest für Familien mit Geschichten, Märchen, Kunst in der Natur und Licht-Performance

Ars Narrandi bedankt sich bei allen Mitwirkenden ErzählerInnen und KünstlerInnen: Bei dem Höhenpark Killesberg, beim Kulturamt der Stadt Stuttgart bei Timo von der Organisation Plant for the Planet und bei Annette Hartmann, Dirk Nowakowski, Ilka Wimmer, Jürg Steigmeyer, Karola Lüders , Katharina Ritter, Marita Fochler, Markus Herzig, Martin Rausch, Martin Schmauder, Odile Néri-Kaiser, Sylvia Studer-Frangi, Ulrike Krawczyk, Uwe Günzel, Uwe Kühner, Dimitra Fleissner und bei dem Landartkünstler Stefan Laug. planettext
Es erzählten: bei der Erzählwanderung mit Geschichten und Märchen

Annette Hartmann (Berlin)
Dirk Nowakowski(Heidleberg)
Ilka Wimmer(Nürtingen)
Jürg Steigmeyer (Schweiz)
Karola Lüders (Bruchsal)
Katharina Ritter (München)
Marita Fochler (Titisee- Neustadt)
Markus Herzig (Stuttgart)
Martin Rausch (Bretten)
Martin Schmauder(Stuttgart)
Odile Néri-Kaiser (Stuttgart)
Sylvia Studer-Frangi (Schweiz)
Ulrike Krawczyk (Stuttgart)
Uwe Günzel (Berlin)

Es spielten:
Gongs und Klänge: Uwe Kühner
Harfe: Dimitra Fleissner

Um  22.00 Uhr:  wurde die Licht-Performance mit Butterlichtern angezündet

Land- Art Künstler Stefan Laug

Linn Thin Khoot - Die Drei Spiralen
http://www.silent-light.de/projects/Linn_Thin_Khoot.html

Für das leibliche Wohl wurde auf Eliszis historischem Jahrmarkt gesorgt.